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JVP Niederösterreich hält bewusst am FlexiWohnen fest

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Fakten für junges Wohnprojekt liegen auf dem Tisch

Die JVP Niederösterreich hält weiter an ihrem Vorschlag des „FlexiWohnen“ fest, denn: Auch wenn das Konzept wissentlich auf einer herkömmlichen, privaten WG basiert, weist es doch einige Unterschiede auf, die extra auf junge Bedürfnisse abgestimmt wurden.

Der Name ist Programm – das FlexiWohnen soll nicht nur eine besonders günstige Wohnform für junge Menschen sein, sondern auch eine höhere Flexibilität als eine gewöhnliche Unterkunft bieten. Konkret handelt es sich bei diesem Konzept um eine Wohnung mit etwa 80-90m2, die auf drei Personen aufgeteilt wird. Soweit wäre es eine gewöhnliche Wohngemeinschaft. Die nur 200€ Miete pro Bewohnerin bzw. Bewohner sind aber bereits ungewöhnlich niedrig. Außerdem dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner maximal 30 Jahre alt sein, damit das Angebot tatsächlich den Jungen zu Gute kommt. Damit schafft man neue Rahmenbedingungen, die in einer normalen WG nicht herrschen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass bei einem Einzug keine Kaution verlangt werden soll und es nicht so wie in herkömmlichen WGs oft einen Hauptmieter und einige Untermieter gibt – alle Bewohner sind offizielle Mieter. Synergien, welche in normalen Wohnhäusern nicht herrschen, sollen genutzt werden, sodass zum Beispiel nicht jede Wohneinheit einen eigenen Internetbetreiber benötigen soll, sondern alle Hausbewohner ein und denselben nutzen können, ähnlich wie in einem Studentenheim.

Der Plan der JVP Niederösterreich sieht eigens die Errichtung eines „Wohnheimes“ mit WG-Einheiten oder kombiniert mit schon oft in Niederösterreich realisierten „jungem Wohnen“ vor, die wiederum als Objekt gefördert werden soll – damit braucht es auch keine eigene Subjektförderung der jungen Bewohnerinnen und Bewohner, um die günstige Miete zu realisieren. Sollte ein Mieter die WG verlassen, hat diejenige Person 3 Monate Zeit, um eine Nachmieterin bzw. einen Nachmieter nominieren zu können. Bei Verstreichen dieser Frist wird automatisch ein Antragsteller ausgewählt, der auf diesen Platz nachrücken darf. Als Partner für das Pilotprojekt wurden bereits Gespräche mit der GEDESAG, also einer gemeinnütziger Wohnbauträger, geführt.

„Wohnen ist für uns Junge immer noch ein großes Thema und wir freuen uns, dass es auch so viele andere bewegt. Wir machen hier jedoch, anders als unsere Mitbewerber, aus Mücken keine Elefanten, sondern lieber Nägel mit Köpfen. Wir wollen Häuser bauen statt Sprüche klopfen und sind auf einem guten Weg, genau das umzusetzen“, so JVP-Landesgeschäftsführerin Bernadette Schöny.

Rückfragen:
JVP Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit
lorenz.scharfmueller@jvpnoe.at
02742/9020 7000
0676/710 4004

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