Zum Inhalt springen

JVP NÖ: Grundbuchs- und Pfandgebühr muss für das erste Eigenheim abgeschafft werden

|   Website

Die JVP Niederösterreich möchte eine Erleichterung beim Erwerb von Wohneigentum für junge Menschen, um ihnen den Einstieg ins eigenständige Leben zu erleichtern.

Für immer mehr Junge landen die Planungen zu Eigentum in der Schublade. Die JVP Niederösterreich ortet schnellen Handlungsbedarf, um der aktuellen Situation gegenzusteuern und jungen Menschen den Start ins unabhängige Leben zu erleichtern. Hauptforderungen der Jungen Schwarzen sind dabei die Abschaffung der Grundbuchs- und auch der Pfandgebühr für die ersten eigenen vier Wände.

"Damit man sich heutzutage seine ersten eigenen vier Wände als Eigentums- und nicht als Mietobjekt aufbauen kann, muss man oft sehr viel Geld aus dem Hut zaubern und ist vielen Hürden ausgeliefert. Oft ist aber die erste eigene Unterkunft die prägendste. Dieser eigentumsfeindliche Kurs erschwert jungen Menschen den Start ins Leben, die nichts mehr wollen als auf eigenen und selbstbestimmenden Beinen zu stehen", so JVP-Landesobmann und Kandidat zur Nationalratswahl Bernhard Heinreichsberger.

"Für uns ist es wichtig, dass die Gesellschaft finanziell nachhaltig handelt. Bei diesen beiden Gebühren sprechen wir von einer prozentuellen Verrechnung von 1,1% bzw. 1,2% des Grundstückspreises. Das lässt sich auch als versteckte Vermögenssteuer interpretieren. Für uns ist es weder nachhaltig noch gerecht, wenn man einen erhöhten Verwaltungsaufwand mit einer lokalen Ungleichbehandlung aufgrund deutlicher regionaler Grundstückspreisunterschiede koppelt", so der Landesobmann weiter.

Die Durchschnittskosten pro Quadratmeter für ein Grundstück betragen etwa 127€, während für ein Grundstück, auf das man ein Einfamilienhaus bauen möchte, eine Mindestgröße von 800m2 geraten wird. Insgesamt käme man also auf Kosten von rund 102.000€ für ein durchschnittliches Einfamilien-Grundstück in Niederösterreich. Würde man davon ausgehen, dass sich zwei junge Menschen gemeinsam ein Leben aufbauen wollen und dafür eine Hypothek von 130.000€ benötigen, um die Gesamtkosten von rund 250.000€ decken zu können, fallen insgesamt fast 2700€ Verwaltungsaufwand an. Ein durchschnittsverdienender 25-jähriger, der rund 1.200€ netto pro Monat verdient, muss also mehr als zwei Monate arbeiten gehen, nur um den Verwaltungsaufwand zu decken, wie die JVP Niederösterreich als Beispiel vorrechnet.

Zurück
PA_Junges_Eigentum.jpg
Landesobmann Bernhard Heinreichsberger setzt sich für eine Erleichterung bei der Anschaffung von jungem Eigentum ein.