Zum Inhalt springen

Partnernews September 2019

|   Website

Jung oder alt – wen trifft das höhere Unfallrisiko?

 

Diese Frage lässt sich allgemein schwer beantworten. Sinnvoller erscheint es, darauf zu achten, in welchen Lebensbereichen die unterschiedlichen Altersklassen besonders gefährdet sind.

Verletzte nach Alter und Lebensbereich 2018

1.     Kinderunfälle: Wo zu Hause Gefahren drohen

Viele Eltern unterschätzen die Unfallgefahr für Kinder im Haushalt. Auch wenn sich die Eltern zu Hause sicher fühlen, ist die Situation für Kleinkinder ganz anders. So sind es in den ersten beiden Lebensjahren besonders die natürliche Neugierde und der Bewegungsdrang, die zu typischen Haushaltsunfällen führen. Für Kleinkinder ist die Küche ein gefährlicher Ort. Heiße Herdplatten und herunterhängende Kabel z.B von Wasserkocher und Toaster sind potenzielle Unfallquellen. Auch im Bad, im Stiegenhaus und bei Fenstern kommt es zu typischen Haushaltsunfällen wie Vergiftungen, Verbrühungen, Verätzungen und Stürzen.

Tipp: Prüfen Sie die gesamte Wohnung auf mögliche Gefahrenquellen und beseitigen Sie z.B. freihängende Kabel, rutschende Teppiche, Restwasser in der Badewanne, Bedienschnüre beim Vorhang, leicht umfallende Möbel, Medikamente, Putzmittel und kleine verschluckbare Gegenstände. Sorgen Sie für geeignete Kindersicherungen an Steckdosen, Herd, Ofen, Fenstern und Balkontüren.

2.     Gefahrenquelle Schulweg

Jahr für Jahr gibt es österreichweit über 500 Unfälle am Schulweg. Wichtige Institutionen wie die AUVA oder der ÖAMTC raten daher den Eltern, den Schulweg gemeinsam mit den Kindern zu trainieren. Denn das richtige Verhalten im Straßenverkehr muss früh erlernt werden. Das Zur-Schule-Bringen mit dem Auto ist daher nicht zu empfehlen.

Kinder können sich aufgrund der geringen Körpergröße schwer orientieren, schätzen Entfernungen und Geschwindigkeiten noch nicht richtig ein, sind leicht ablenkbar und laufen gerne einfach los. Deshalb ist das gemeinsame Training die wichtigste Maßnahme, um Schulwegunfälle zu vermeiden.

Tipp: Eltern sollen mit ihren Kindern den Schulweg mehrmals abgehen und auf mögliche Gefahrenquellen hinweisen. Das Training soll so lange durchgeführt werden, bis das Kind die nötige Sicherheit hat, den Schulweg auch alleine bewältigen zu können.

3.     Die jungen Wilden – Jugendliche haben ein hohes Unfallrisiko beim Sport und im Verkehr

Die Statistik zeigt es deutlich: Besonders männliche Jugendliche tragen das höchste Unfallrisiko beim Sport. Dabei zählen alpiner Schilauf, Fußball und andere Mannschaftsballspiele zu den Sportarten mit den höchsten Unfallzahlen.

Verletzte im Sport nach Alter und Geschlecht 2018 (pro 1.000 Einwohner)

Die Sturm- und Drang-Phase gepaart mit mangelnder Selbsteinschätzung führen nicht nur im Sport, sondern auch im Straßenverkehr zu schweren Unfällen. Besonders gefährdet sind dabei Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren. Zu den Risikofaktoren zählen dabei überhöhte Geschwindigkeit, Fahren unter Alkoholeinfluss, Handynutzung am Steuer oder schlicht mangelnde Fahrpraxis.

Tipp: Runter vom Gas, solange es noch an Fahrpraxis fehlt. Zusätzliche Fahrsicherheitstrainings und technische Sicherheitseinrichtungen beim Auto helfen Unfälle vermeiden. Sparen Sie nicht am falschen Platz.

4.     Achtung Heimwerken – ein unterschätztes Risiko für Erwachsene

Ob Parkett verlegen oder das Bad neu fliesen: Besonders Männer sind leidenschaftliche Heimwerker. Leider zeigt sich das auch in der Unfallstatistik. Denn auch der geschickteste Hobbybastler wird in der gewohnten Umgebung zu Hause schnell unvorsichtig.

Tipps

·        Sich nicht überfordern - bei anstrengenden Arbeiten öfter Pausen machen

·        Unbequeme Arbeitspositionen vermeiden

·        Immer auf Arbeitsschutz achten - also Schutzbrille, Atemschutz, Gehörschutz, Schutzhandschuhe tragen.

·        Nie unter Zeitdruck arbeiten

·        Auf qualitativ hochwertiges Werkzeug achten

·        Ringe und anderen Schmuck ablegen, lange Haare zusammenbinden

Quelle: www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/verbrauchertipps/heimwerker-hobby100.html

5.     Unfallquelle Haushalt: So gefährlich lebt die Generation 65+

Auch wenn immer wieder Diskussionen um ältere Autolenker aufflammen: das Unfallrisiko im Straßenverkehr ist im Vergleich zum Haushalt gering. Meist sind externe Umstände wie z.B. Mängel in der Wohnung oder in der unmittelbaren Wohnumgebung für Unfälle ausschlaggebend. Tatsächlich bewegen sich Senioren vielfach in einer Wohnung und einem Wohnumfeld, das auf die besonderen Sicherheitsbedürfnisse gebrechlicher Menschen keine Rücksicht nimmt.

Tipp: Befreien Sie sich von der Mentalität „Das zahlt sich nicht mehr aus“ und prüfen Sie den gesamten Haushalt. Beseitigen Sie Stolperfallen, verwenden Sie Sicherheitsgriffe, Aufstehhilfen und den Handlauf bei Treppen. Installieren Sie einen Rauchwarnmelder und deponieren Sie Feuerlöscher an gut erreichbaren Orten. Scheuen Sie sich nicht, lebensrettende Alarmsysteme für Notfälle in Anspruch zu nehmen.

Finanziellen Schaden mit einer Unfallversicherung abwenden.

Auch die größte Sorgfalt kann Unfälle nicht zu 100% verhindern. Eine Unfallvorsorge ist daher für jede Altersklasse sinnvoll. Folgende Bausteine können gewählt und individuell zusammengestellt werden: Dauernde Invalidität, Unfalltod, Heilkosten, Taggeld, Spitalgeld, Knochenbruchpauschale, Unfall-Soforthilfe, Pflegeservice und Reha-Management.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Sie finden den Kundenberater ganz in Ihrer Nähe auf www.nv.at

Hinweis: Zweck dieser Beschreibung ist eine vereinfachte und gekürzte Marketinginformation. Der genaue Deckungsumfang ist ausschließlich in den Versicherungsbedingungen und in der Polizze dokumentiert. Das Produktinformationsblatt zu diesem Versicherungsanlageprodukt finden Sie unter www.nv.at/Service/Downloads-zu-Produkten.

Für den Inhalt verantwortlich: Niederösterreichische Versicherung AG; Registriert beim Landesgericht St. Pölten unter FN 100888 s; Gesellschaftssitz: St. Pölten;

Zurück