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Gerechte Sozialpolitik

Österreich ist ein großartiges Land. Ein wichtiger Faktor, auf den wir stolz sein können, ist unser Sozialsystem. Uns von der JVP Niederösterreich ist wichtig, dieses Sozialsystem auch in Zukunft zu ermöglichen und leistbar zu machen. Dafür muss man aufpassen, dass unser Sozialsystem auch tatsächlich sozial bleibt und keine falschen Anreize schafft.

Leistung muss sich lohnen 
Es gibt Menschen in Österreich, die mit der Mindestsicherung gleich viel verdienen wie jemand, der einen Beruf ausübt. Sich auf den Leistungen anderer auszuruhen ist unserer Ansicht nach falsch, weshalb wir strengere Regeln und Kontrolle bei der Mindestsicherung fordern, damit sich Leistung wieder lohnt.

Bonus-Malus-System 
Wer länger arbeitet und länger Beiträge zahlt, sollte entsprechend belohnt werden. Wer früher in Pension gehen möchte, sollte das tun können, dabei allerdings hohe Abschläge zu spüren bekommen.

Kampf dem Sozialbetrug 
Wo immer es Vorteile zu holen gibt, gibt es auch Menschen, die versuchen, solche Systeme auszunutzen. Soziale Hilfe muss den Hilfsbedürftigen vorbehalten bleiben. Wir setzen uns deshalb für eine E-Card mit Foto und einer bundesweiten vereinheitlichten Kontrolle der bedarfsorientierten Mindestsicherung ein.

Geben und Nehmen 
Bezieher der Sozialhilfe sollten der Gesellschaft auch etwas zurückgeben, sofern ihnen das möglich ist. Wir setzen uns deshalb für Beschäftigungsprogramme für Sozialhilfeempfänger ein, damit unser Sozialsystem fair bleibt.

Kein Pensionssystem der Privilegien 
Von der „Frühpension“ über die „Invalidenpension“ bis hin zur „Hacklerpension“ – im Laufe der Jahre haben sich eine Menge Sonderformen in unserem Pensionssystem eingebürgert. Wir wollen die Abschaffung dieser Sonderformen als auch sämtlicher kostspieliger Sonderregelungen im Pensionssystem. Das Pensionseintrittsalter sollte an die Lebenserwartung angepasst werden.

Abflachung der Lebenseinkommenskurve 
Als Junger wenig verdienen und dafür mit viel Gehalt aussteigen? Nicht mit uns! Wir vertreten ganz klar eine Erhöhung der Einstiegsgehälter und Abflachung der Lebenseinkommenskurve sowie die Abschaffung von automatischen Gehaltsvorrückungen im öffentlichen Dienst.

Pensionsantrittsalter – kein Unterschied zwischen Mann und Frau 
Das gesetzliche Pensionsantrittsalter sowie das Gehalt der Frau sollte an jenes des Mannes angeglichen werden. Wir treten dennoch für ein System ein, das Kindererziehungszeiten und Teilzeitbeschäftigung berücksichtigt.